Mittwoch, 29. Februar 2012

Focuse on the little things in life.

Die kleinen Dinge im Leben - Der Vergleich

Es heißt immer, dass man sich auf die kleinen, die wirklich wichtigen Dinge im Leben konzentrieren soll. Doch was sind die eigentlich eminenten Puzzleteile, die unser Leben zu genau diesem einem großen Ganzen werden lassen, das es ist?

Neben der geliebten Person einschlafen - Feierabendbierchen?
Geborgenheit und Zuflucht bei der Familie - Porsche?
Freunde, die immer ein offenes Ohr für einen haben? - iPhone?

Wir leben in einer Gesellschaft, in der Werte und ihre Rangordnung von Person zu Person nicht unterschiedlicher sein könnten. Was für den einen die vollste Erfüllung symbolisiert, kann für den nächsten eine nicht beachtenswerte Selbstverständlichkeit sein. Menschen, deren Glückes Schmied nicht sie selber, sondern Personen aus besser gestellten Gebieten mit ihren Spenden sind, auf der einen Seite. Im wahrsten Sinne des Wortes auf der anderen wiederum diejenigen, die Schänder und Spender in einem sind. Was sind für uns "Wessis" denn schon fließendes Wasser, Strom, Medizin? Was besonderes? Wohl kaum! Wir benutzen die Erde, als sei sie ein Spielzeug, das sich wieder und wieder neu beschaffen ließe. Alles was zählt sind drei Wörter "mehr", dann wäre da noch "mehr" und nicht zu vergessen "mehr"!
Eine Konsumgesellschaft mit Wegwerfsyndrom. Wertschätzen bekam eine neue Bedeutung. Wir estimieren nicht mehr, wir schätzen. "Ich schätze das ist nicht mehr gut!", sagte jemand in der Küche und warf das Essen von gestern aus dem Kühlschrank weg. "Ich schätze die Hose habe ich schon seit einem Jahr", und schon landet sie im Müll.

An dem Spruch, dass man Dinge erst schätzt, wenn man sie nicht mehr hat, ist mehr dran, als man im ersten Moment meinen mag. Würden Sie sich gerade eben über Internet freuen? Über Strom? Über einen Computer? Wohl kaum.
Doch stellen Sie sich vor, man nehme Ihnen das für gerade mal einen Tag weg. Der Tag beginnt somit nicht mehr mit dem Wecker, sondern mit dem Handy (falls der Akku noch mitspielt!). Darauf folgt eine heiße STOP kalte Dusche! Ein kalter Tee, schlechtgewordene Wurst aufs Brot (ohja, auch unser Kühlschrank funktioniert mit Strom!) und schon kann man garnicht mehr ins Bett zurückkriechen um mit dem richtigen Bein aufzustehen! Wenn man den Menschen all diese Dinge, die natürlich glücklicherweise von Menschen entdeckt, erforscht und kreiert wurden, wegnimmt, was bleibt dann noch? Es bleibt das wichtige im Leben. The little things. Die Menschen, mit denen man sich umgibt, weil sie einem gut tun, weil man sie gern hat, weil sie der Grund sind, warum wir jeden morgen aufstehen und versuchen das Beste aus dem Tag zu machen.


Freuen Sie sich über die kleinen Dinge.
Werden Sie sich bewusst darüber, dass das Leben natürlich nicht immer rund laufen kann, aber dass das nicht nur genau bei Ihnen so ist. Sein Augenmerk auf die positiven Aspekte zu lenken, das ist die Kunst, die es ermöglicht, das Leben trotz der einen oder anderen Rückschläge genießen zu können.


Es sind nicht die kleinen Dinge im Leben die zählen,
sondern der Sinn dafür sie überhaupt wahrzunehmen.
(Robert Maly)

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